Kreditkarten - viel wird euch verschwiegen, aber wir decken alles auf

von Carsten Reimann

Wir leben in Zeiten, in denen viele Vorgänge im Onlinehandel ohne eine Kreditkarte gar nicht mehr funktionieren. Versuche einfach mal, ein Hotel zu buchen oder einen Mietwagen zu reservieren. Auch die allgegenwärtigen Elektroroller in den Städten gehören dazu: Ohne Kreditkarte läuft nix. Viele Menschen haben sich dennoch dazu entschieden, ohne Master oder VISA durchs Leben zu gehen – sie müssen auf manche Aktivitäten eben verzichten, oder brauchen gute Freunde, die ihnen in Einzelfällen helfen.

Was waren Kreditkarten doch damals für ein Statussymbol!

Es ist noch nicht lange her, da galt man automatisch als Bessergestellter, wenn man eine Kreditkarte besaß. So wie hier zum Beispiel: Der Film-Clip stammt aus den 90ern, in denen Rowan Atkinson alias Mr. Bean im Laden stolz seine American Express durch die Luft wedelt – und dann ganz enttäuscht ist, als es keiner gesehen hat.

Bargeld auf der Bank einzahlen - heute kaum noch möglich, und selten ohne Gebühren

Auch heute werden hier und da noch die Augenbrauen gelüpft, wenn jemand ganz gechillt seine goldene Mastercard über den Tresen schiebt.

Nicht jeder bekommt eine Kreditkarte

Kreditkarten sind (nicht immer!) genau das, was der Name sagt: ein Kredit. Nicht jeder ist kreditwürdig, weshalb viele Menschen gerne wie Mr. Bean ihre Karte zücken würden, jedoch nicht können – weil sie keine haben.

Nicht jeder will eine Kreditkarte

Andere wiederum haben von Fällen gehört, in denen Menschen sich mit Kreditkarten hoch verschuldet haben. Fans der Serie „How I met your Mother“ werden sich daran sicherlich erinnern, als Marshall Eriksen von seinem schlechten Kredit-Score erfährt, nachdem Ehefrau Lily mit Dutzenden Kreditkarten auf Sucht-Shoppingtour war. Aus Vorsicht lassen sie dann lieber ganz die Finger von Mastercard & Co.

Auf allen meinen Kreditkarten steht mein Name. Falls ich mal vergessen habe, wie ich heiße.

(Volker Boelsch)

Wer sich auskennt, wird mit der Kreditkarte zum Winner

Es ist, wie bei allen Themen des Lebens. Diejenigen, die die Hintergründe verstanden haben, können von jeder Situation profitieren, und die anderen bezahlen die Rechnung dafür. Weil wir bei 1×1-FINANCE den „kleinen Mann“ unterstützen (die kleine Frau natürlich auch), klären wir das ganze Bild auf. Unsere Leserinnen und Leser sollen sich auskennen, und ziehen dann aus allem einen Vorteil.

Deutschland und Österreich sind Spezialfälle beim Thema Kreditkarten

Hierzulande haben Kreditkarten eine besondere Situation. Der Normalfall läuft so: Die Bank, bei der der Kunde sein Gehalts-Girokonto hat, bietet eine Kreditkarte an. Verdient er gut, darf es eine goldene sein, sonst gibt es nur Silber oder Holz. Bei schlechtem Score wird die Kreditkarte ganz verweigert. Sie kostet, wenn sie genehmigt wird, einen kleinen Betrag an Gebühren, auf die die Bank verzichtet, wenn Kunde die Karte häufig verwendet.

Woran verdient die Bank dann?

Von den Händlern, die Kreditkarten akzeptieren, wird eine Gebühr verlangt. Das gibt es sonst nirgends auf der Welt! Darauf hat niemand wirklich Bock, deshalb gibt es auch so viele Läden, die Kreditkarten nicht akzeptieren.

Die Kreditkarte wird am Ende des Monats über das Girokonto vollständig ausgeglichen. Besitzt das Konto nicht genug Deckung, wird die Karte sofort gesperrt. Das Kartenlimit bemisst sich an der Höhe der monatlichen Eingänge, also Gehalt oder Lohn. Auf diese Weise besteht kaum die Gefahr, sich mit der Kreditkarte zu überschulden. Die Deutschen und die Österreicher lieben halt ihre Sicherheit.

Überall sonst auf der Welt funktionieren Kreditkarten anders

‚Normale‘ Kreditkarten sind nicht mit einem Bankkonto verknüpft. Der Kartengeber bietet die Karte anfangs mit einem eher geringen Kreditkartenrahmen an. Auch die Gebühren sind meist gering, manchmal sogar auf Null. Der Kreditkartennehmer geht mit der Karte einen Monat lang einkaufen, oder bis sie ausgereizt ist. Die Rechnung ist aber erst später fällig, zum Beispiel in der Mitte des darauffolgenden Monats – in der Grafik haben wir diesen Fall gewählt. So bekommt der Kunde das Gefühl des Einkaufens, ohne bezahlen zu müssen.

Am Tag der Rechnungsstellung kann der Nutzer der Karte entweder den kompletten Betrag, oder nur einen Teil davon ablösen.

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Da, Gefahr! Hier droht die Überschuldung

Wird nur ein Teil der Rechnung bezahlt, bleibt der Rest stehen. Vom ersten Tag der Shoppingphase bis zur Rechnungsstellung war das von der Kreditkarte ‚geliehene‘ Geld tatsächlich zinsfrei. Wird ein Teilbetrag stehengelassen, kassiert der Kartengeber einen irrsinnig hohen Zins, oft in der Größenordnung von 18% über das ganze Jahr gerechnet.

Clevere Nutzer zahlen keine Zinsen

Der Trick ist also, immer pünktlich die ganze Karte abzulösen, also die Rechnung vollständig zu bezahlen. Dann hat man einen Kreditrahmen, den man zur Gänze ausnützen kann, ohne Zinsen blechen zu müssen. An solchen Kunden verdient die Kreditkartengesellschaft allerdings nichts.

Der Kreditkartengeber treibt Dich absichtlich in die Überschuldung

Wenn Du Monat für Monat Deine Rechnung pünktlich und vollständig bezahlst, stellst Du fest, dass immer mal wieder Dein Kreditrahmen erweitert wird, meist ganz automatisch. Das ist keine Belohnung für rechtzeitiges Bezahlen, auch wenn es Dir als solche verkauft wird – sondern es ist eine Falle! Bist Du dann doch einmal in der Situation, dass Du die Rechnung nicht voll begleichen kannst, oder willst – dann haben sie Dich.

Der Restbetrag taucht inklusive der üppigen Zinsen auf der nächsten Monatsrechnung auf, wodurch Du wieder Gefahr läufst, dass Du sie nicht bezahlen kannst. Wenn Du jetzt nicht die Backen zusammenkneifst, und absolut diszipliniert mit dem Geld umgehst, hast Du Monat für Monat Schulden stehen, an denen sich der Herausgeber der Karte dumm und dubbelig verdient.

So nutzt Du das System für Dich aus

Die erste Regel ist die Disziplin, mit der Du jeden Monat die Schulden vollständig ausgleichst. Doch es kommt noch besser. Viele dieser Karten bieten Dir an, gebührenfrei an allen Bankautomaten weltweit Scheine ziehen zu können. Achtung! Auch hier lauert wieder eine Falle!

Wenn die Gesellschaft Dir gebührenfreies Bargeld am Automaten verspricht, dann ist das (meistens) auch wirklich so. Stattdessen werden allerdings Zinsen berechnet, und zwar von dem Tag an, an dem Du am Geldautomaten warst. So läuft das – gebührenfrei aber trotzdem sauteuer!

Diesen Nepp kannst Du aushebeln, und zwar durch gute Planung. Wenn Du schon weißt, dass Du bald auf eine Auslandsreise gehst, und Geld in der Landeswährung benötigen wirst, dann überzahle Deine vorangegangene Rechnung! Befindet sich auf der Kreditkarte ein Guthaben, berechnet die Gesellschaft keine Zinsen, auch nicht bei Bargeldauszahlung am Automaten.

Zwei Karten können besser sein, als eine

Denke an die Karten in Deutschland und Österreich, die mit dem Girokonto verbunden sind. Die leben davon, dass die Händler Gebühren bezahlen. Im Ausland zahlt kein Laden irgendwas an Kreditkarten-Gesellschaften (die ja üblicherweise davon leben, ihre Kundinnen und Kunden in die Schulden zu treiben). Die Kreditkarte aus Deutschland funktioniert trotzdem.

Doch auch da gibt es noch mehr. Erstens hängen an diesen Karten häufig – als kleines Zückerchen – Bonusleistungen. Das können Auslandsreisekrankenversicherungen oder Reiserücktrittsversicherungen sein, aber auch andere Vorzüge. So kann der Spread beim Umtausch in Fremdwährungen zu Deinen Gunsten ausgelegt werden. Du tauschst beim Einkaufen die Devisen zum Geldkurs, anstatt zum teureren Briefkurs. Auch diese Vorteile nimmst Du mit.

Also verwendest Du zum Einkaufen Deine Heimatkarte, und hast auf Deiner anderen Karte ein Guthaben, falls Du Bargeld brauchst. Die Gesellschaften verdienen dann beide nichts an Dir, während Du alle Vorzüge beider Karten genießt. So geht das, wenn man clever ist.

Welche Karte sollst Du nehmen?

Auch in Deutschland und Österreich gibt es inzwischen zahlreiche Anbieter für das im Ausland übliche Kartensystem. Die bekannteste ist sicher die VISA von Amazon, die genau nach diesem Prinzip arbeitet. Die hat aber keine weiteren Vorzüge, außer günstigen Konditionen für den Einkauf bei Amazon.

Unser Tipp: die goldene Master von Advanzia

Willst Du das Image und die Bonusleistungen einer Gold-Card genießen, gibt es zurzeit eigentlich nur eine Wahl: die goldene Master der Advanzia-Bank. Sie ist komplett gebührenfrei, fair und bietet massive Vorteile. Kein Wunder landet sie bei allen externen Tests auf dem Siegerpodium. Derzeit unsere klare Empfehlung!

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Hoffentlich wirst Du akzeptiert! Die Quote ist aber ziemlich hoch. Wird schon klappen!

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Carsten Reimann

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